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Der Verbraucher gibt den Impuls für regionale Kreisläufe. Er holt sich mit der kostenlosen Regiocard bei einer Ausgabestelle Chiemgauer. Als Belohnung darf er einen Verein aussuchen, der mit 3% des Eintausch-Betrages gefördert wird. Bezahlt werden die 3% aus den Rücktauschgebühren. Im obigen Beispiel werden 33 Chiemgauer gegen 33 Euro getauscht, die vom Bankkonto der Verbraucher abgebucht werden. Der Verbraucher kauft nun im Gegenwert von 33 Euro ein.

 

Wenn eine Unternehmerin den Chiemgauer erhält, wird sie versuchen, den Chiemgauer wieder auszugeben. Er wandert vom Einzelhandel kreuz und quer zu Dienstleistern, Erzeugern, Mitarbeitern, Handwerkern und so ensteht in der Region ein engmaschig zusammen arbeitendes Netzwerk, in dem ein Bewusstsein für ein faires Geben und Nehmen entsteht.

 

Wer im Kreislauf den Chiemgauer zurückhält, bezahlt einen Umlauf-Impuls in Höhe von 2% pro Quartal und da keiner den Schwarzen Peter haben möchte, verwandelt sich das Geld zu einem Medium, das gerne weitergegeben wird. Die Einnahmen aus dem Umlauf-Impuls fließen zu 100% an die gemeinnützigen Vereine in der Region.

 

Wer lieber Euro statt Chiemgauer möchte, bezahlt einen Regionalbeitrag, der ebenfalls den Vereinen zugute kommt. 3% fließen an gemeinnützige Vereine, die bereits beim Eintausch von den Verbrauchern frei gewählt werden und 2% gehen als Verwaltungsbeitrag an den Chiemgauer e. V. Bei einem Rücktausch von 20 Chiemgauer gehen also 19 Euro an das Unternehmen und 1 Euro fließt über die Vereine wieder in den Chiemgauer-Kreislauf.