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20.12.2019

KLIMABONUS-Projekt Teil 3: Vereinsgründung "Klimabonus" in Traunstein

Zur Vereinsgründung wird die beschlossene Satzung von den drei Vorständen unterzeichnet.'
Von links: Frank Jansky, Stefan Schulte, Heike Talhammer

 

Dieser Verein ist ein Werkzeug für die drei am Projekt beteiligten Regionen,
um ein innovatives Belohnungssystem zu schaffen, das das klimafreundliche Handeln
und das Bewusstsein von Verbrauchern für den persönlichen CO2-Fußabdruck fördert. 

Einen Pressebericht dazu finden Sie hier!

Klimabonus-Projekt Teil 2: Weitere Meilensteine des Projekts sind geschafft!

Klimabonus-Expertenbeiratstreffen Würzburg November 2019: (v R.v.l.) Frank Jansky, Bernd Malcherek, Anneliese Kiermaier (Projektassistentin), Georg Beyschlag, Elke Mathe (Projekt-Mitarbeiterin) Prof. Dr. Rainer Waldhardt, (h.R.v.l) Dipl.-Ing. Rainer Zollner, Stefan Schulte, Wolfgang Sojer und Christian Gelleri.
Klimabonus-Expertenbeiratstreffen Würzburg 07.11.2019
v.l. Mitglieder des nationalen Expertenbeirates: Dipl.-Ing. Rainer Zollner, Prof. Dr. Rainer Waldhardt, Georg Beyschlag, Architekt Wolfgang Sojer und (r.unten) Bernd Malcherek, Projektmitarbeiterin Elke Mathe (2.v.l) und die Projektmanager Stefan Schulte (Mitte), Christian Gelleri (1.rechts oben) und Franz Jansky (r. verdeckt). Nicht mit auf dem Bild ist Expertenbeirätin Dr. Ing. MA Heide Schuster

 

Anfang September wurden in den Partnerregionen insgesamt 7 regionale Klimabonus-Expertenbeiräte einberufen.
Dabei handelt es sich um Ehrenamtliche, die wissenschaftlich oder praktisch am Klimaschutz arbeiten und bereit sind, das Klimabonus-Projekt durch ihr Fachwissen zu unterstützen.

Gemeinsam bilden sie einen nationalen Expertenbeirat aus dem gesamten Bundesgebiet.
In ihrem Aufgabengebiet liegt vor allem die Aufstellung von Qualitätskriterien, die bestimmen, welche Unternehmen oder Produkte in die Förderung Klimabonus aufgenommen werden können bzw. welche Ausschlusskriterien gelten.

Diese Kriterien wurden im Rahmen eines Expertenbeiratstreffens Anfang November in Würzburg erarbeitet und beschlossen.

Das Klimabonus-Projekt richtet sich an Unternehmen und Konsumenten (Private, Vereine, Kommunen), die

  • den Nutzungszyklus von Produkten verlängern
  • regenerative Energien nutzen
  • Aktivitäten im Umweltverbund fördern
  • Rohstoffe einsparen (upcyclen, unverpackte Produkte anbieten)
  • Regionale Produkte veredeln bzw. vermarkten

 

Ausgeschlossen sind Unternehmen, die in folgenden Bereichen tätig sind:

  • Atomkraft, Rüstung, Kohle, (Agro-)Gentechnik, Fluggesellschaft, Flughafen, Kreuzfahrtschiffe

oder folgende Produkte verwenden/produzieren, wie

  • Autos mit Verbrennungsmotor
  • Öl-/Gasheizung
  • Dämmung aus Styropor/PU
  • Kunststofffenster
  • aus Mineralöl
  • Milch- und Fleischprodukte aus konventioneller Landwirtschaft
  • Pestizide
  • Mineraldünger
  • Doppelverpackungen

 

Bei den im Rahmen des Klimabonus-Projekts auszuwählenden regionalen Klimaprojekten muss die Zusätzlichkeit gegeben sein.

Die Initiativen müssen nachweislich einen Beitrag zur CO2-Reduktion leisten.

Träger des Klimabonussystems ist der gemeinnützige Klimabonus e.V.
Er managt das System in seiner Gesamtheit.

 

Das System besteht aus drei Wirkungsbereichen:

  • Belohnung des klimafreundlichen Einkaufs
  • Anreize zur CO2-Verminderung
  • Förderung regionaler Klimaprojekte

Wie funktioniert der Klimabonus?

Der Träger des Klimabonussystems ist der neue Klimabonus e.V.
Dieser zeichnet regionale Unternehmen als klimafreundlich aus und gibt ihnen gegen Euro Klimaboni.

Die Unternehmen schenken ihren Kunden Klimaboni als Dankeschön für einen umweltfreundlichen Einkauf.

Die Kunden können die Klimaboni beim nächsten Einkauf nutzen oder an regionale Klimainitiativen spenden.

Außerdem animiert der Klimabonus e.V. , sich seinen CO2-Fußabdruck anzuschauen. Nachweisliche Verminderungen werden mit Klimaboni belohnt.

Wer kann mitmachen?

ALLE!

  • Konsument*innen
  • Regionale klimafreundliche Unternehmen
  • Örtliche Klimainitiativen
  • Kommunen und Veranstalter

Wofür bekomme ich Klimaboni?

  • Für klimafreundlichen Einkauf in einem der teilnehmenden Unternehmen
  • Bei nachgewiesener CO2-Reduktion

Was kann ich mit Klimaboni anfangen?

  • Klimafreundliche Initiativen unterstützen
  • Klimafreundlichen Produkte einkaufen
  • Klimafreundlich regional Treibhausgase ausgleichen

 

Einen Flyer mit weiteren Informationen zur Belohnung von klimafreundlichem Handeln in den Regionen gibt es zu Beginn nächsten Jahres.


Klimabonus in Aktion

Klimabonus-Projekt Teil 1: Kennenlernen

Klimabonus – ein innovatives System zur Belohnung von klimafreundlichem Handeln und zur wirksamen Förderung von Klimaschutzprojekten -

Der Chiemgauer e.V. ist als Projektpartner mit dabei!

 

Im Chiemgau, in der Großregion Marburg und in Magdeburg wird in den nächsten drei Jahren ein innovatives Klimabonussystem aufgebaut und ausprobiert.

Projektträger sind der Chiemgauer e.V., die Region Burgwald-Ederbergland e.V. und der Landesverband BUND Sachsen-Anhalt e.V.

Gefördert wird das Projekt von der NATIONALEN KLIMASCHUTZ INITIATIVE (NKI) und vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU).

 

Das Klimabonusprojekt besteht aus drei Wirkungsbereichen: klimafreundlicher Einkauf, CO2-Reduktion und regionale Klimakompensationsprojekte.

Mit eingebunden werden Verbraucher*innen, regionale, klimafreundliche Unternehmen und örtliche Klimainitiativen. Ein Bewusstsein für den persönlichen CO2- Fußabdruck soll gefördert werden.

 

Als starker Partner mit Knowhow und  Erfahrung im Aufbau eines regionalen Gutscheinsystems arbeiten Vertreter des Chiemgauer e.V. seit Anfang Juli 2019 als Klimabonus-Projektmitarbeiter aktiv mit.

 

Eine Kurzbeschreibung des Projektes finden Sie hier.