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Gerechter Wirtschaften - aber wie?

Rosenheim. Am Donnerstag, 4. Dezember, findet um 20 Uhr im Bildungs- und Pfarrzentrum St. Nikolaus (Pettenkoferstr. 5) die Veranstaltung »Kapital global - wie viel Ethik verträgt die Weltwirtschaft?« statt. Der Abend gehört in die Reihe »Wirtschaft und Ethik - ein Widerspruch?«. Dieser gestaltet das Katholische Bildungswerk und das Gesellschaftspolitischen Forum Rosenheim. Der Eintritt beträgt 6 Euro/Chiemgauer.

Worum es geht, beschreiben die Veranstalter so: „Die Globalisierung der Wirtschaft erzeugt Angst: Arbeitsplätze werden von Industrieländern in Entwicklungsländer verlagert. Die Börsen spielen verrückt, Banken brechen zusammen. Die 225 reichsten Menschen der Welt besitzen so viel wie 47 Prozent der Menschheit. Und was passiert, wenn die Menschen in China und Indien so leben, wie wir leben? Dann steckt die Welt endgültig in der Globalisierungsfalle.

Allerdings ist dies nur die eine Seite der Medaille. Die Globalisierung enthält auch Chancen, ja eine große Vision: nämlich ein besseres Leben für mehr Menschen weltweit. Längst werden auch Konzepte diskutiert und praktiziert, mit denen sich Gerechtigkeit und ein umweltverträgliches Wirtschaften mit Globalisierung vereinbaren lassen«.

Modelle, Strategien und Visionen eines gerechteren Wirtschaftens im Angesicht der Globalisierung schildert Dr. Wolfgang Kessler, Autor des Buches »Weltbeben - Auswege aus der Globalisierungsfalle«. Kessler ist Wirtschaftswissenschaftler und Chefredakteur von Publik-Forum. Kessler wird nach seinem Vortrag gemeinsam mit den Zuhörern diskutieren.

Tipp: Vor einigen Wochen ist das Publik-Forum-Dossier "Sauberes Geld" erschienen. Darin gibt es ein Interview zum Thema Regiogeld und einen Artikel zum Chiemgauer.