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Geld – was macht es mit uns und wir mit ihm?

Es geht um das zeit- und menschengemäße Gestalten des Geldkreislaufs, der der weltweiten Arbeitsteiligkeit gerecht wird und das Geld von Missbrauch erlöst. Der Vortrag des Künstlers und Beuys-Meisterschüler Johannes Stüttgen zur Geldfrage findet am Freitag, 5. Juli, um 19 Uhr in der Waldorfschule Rosenheim statt. Am Samstag gibt es ab 9.30 Uhr einen Workshop mit Chiemgauer-Begründer Christian Gelleri und Johannes Stüttgen. Der Freitagabend wird eingeleitet mit einer Theater-Perfomance von Paul Wiesmann.

Beuys-Schüler Johannes Stüttgen über die Soziale Plastik

OMNIBUS wirbt für direkte Demokratie und Volksabstimmung

Rosenheim. 10 Jahre Chiemgauer Regiogeld. Wir freuen uns. Wir feiern es. Mit Veranstaltungen in allen Gebieten, wo es den Chiemgauer gibt. Das nächste Ereignis startet am Freitag, 5. Juli, um 19 Uhr im Dachsaal der Waldorfschule Rosenheim in der Mangfallstraße 53. Es geht um die Geldfrage. Um die Frage, was das Geld mit uns und wir mit ihm machen.

 

Der Künstler und Beuys-Meisterschüler Johannes Stüttgen legt in seinem Vortrag den Schwerpunkt auf die Idee der Sozialen Plastik« und des »Erweiterten Kunstbegriffs«. Kunst ist demnach nicht nur ein spezielles Fach, sondern sie erweitert sich auf das kreativ-künstlerische Potenzial aller Menschen, die Erde verantwortlich mitzugestalten. »Jeder Mensch ein Künstler« ist ein bekannter Ausspruch von Joseph Beuys.

 

Johannes Stüttgen studierte ab 1964 Theologie an der Westfälischen Wilhelms-Universität bei Joseph Ratzinger. Sein Studium setzte er von 1966 bis 1971 an der Düsseldorfer Kunstakademie bei Joseph Beuys fort. Beuys ernannte ihn 1971 zum Meisterschüler und gründete mit ihm im selben Jahr die »Organisation für direkte Demokratie durch Volksabstimmung«. Von 1980 bis 1986 war er Geschäftsführer der »FIU Free International University«. 1987 gründete er zusammen mir Brigitte Krenkers den »OMNIBUS für direkte Demokratie«. Heute ist Stüttgen als Künstler und Autor bekannt für seine Arbeit an der Sozialen Plastik. Zu seinen Werken zählen unter anderem »Der Ganze Riemen. Joseph Beuys – der Auftritt als Lehrer an der Kunstakademie Düsseldorf 1966-72«. Für seine Arbeit an der Sozialen Skulptur wurde ihm 2004 die »Honorary Fellowship« der Brooks University Oxford verliehen.

 

Wie sich dieses hohe Ideal in der Praxis verwirklichen lässt, wird in einem Workshop am 6. Juli von 9.30 bis 12 Uhr anhand von konkreten Beispielen wie dem Chiemgauer Regiogeld untersucht. Der Workshop findet ebenfalls in der Waldorfschule statt.

 

Der Eintritt zum Vortragsabend und die Teilnahme am Workshop sind frei.

Bereits ab Donnerstag ist der Omnibus live am Max-Josephs-Platz in Rosenheim. Werner Küppers und sein Team erklären, wie direkte Demokratie funktioniert und warum ein bundesweiter Volksentscheid wichtig ist.


Bild: 1: Johannes Stüttgen trägt die Idee von Johannes Beuys zeitgemäß weiter Foto: Omnibus).

Bild 2: Der OMNIBUS macht halt in Rosenheim. Informiert und diskutiert und wirbt für die direkte Demokratie und Volksabstimmung (Foto: Matthias Leippe).