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Ziele der Klima-Werkstatt vorgestellt

Prien. In einer gestrigen Gesprächsrunde stellte Dr. Christian Ganzert von der Technischen Universität München das Projekt »Klima-Werkstatt« einer Arbeitsgruppe des Chiemgauer e. V. vor. Insbesondere ging es bei dem Gespräch um das Ausloten der Möglichkeiten einer Zusammenarbeit zwischen der TU München und dem Chiemgauer e. V.

Prien. In einer gestrigen Gesprächsrunde in den Räumen des Chiemgauer-Unternehmens regOel stellte Dr. Christian Ganzert von der Technischen Universität München das Projekt »Klima-Werkstatt« einer Arbeitsgruppe des Chiemgauer e. V. vor. Insbesondere ging es bei dem Gespräch um das Ausloten der Möglichkeiten einer Zusammenarbeit zwischen der TU München und dem Chiemgauer e. V.

Die Klima-Werkstatt ist ein großes Projekt, getragen und finanziert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Das Ziel: Herr und Frau Jedermann, Multiplikatoren und Akteure sollen motiviert werden, aktiv zum Klimaschutz beizutragen und sich an den Klimawandel anzupassen.

Im Rahmen eines Modellversuchs möchte Dr. Ganzert, Lehrstuhl für Wirtschaftslehre des Landbaus in Freising, wissenschaftlich untersuchen, wie und welche Handlungsveränderungen auf Seiten von Verbrauchern ausgelöst werden können, die sich positiv auf das Klima auswirken. Dr. Ganzert betonte: »Bei unserer Klima-Werkstatt geht es uns nicht darum, irgendeine Studie zu erstellen, die abgeheftet wird. Wir haben den Namen Klima-Werkstatt bewusst gewählt. Wir möchten in der Tat etwas »werken« im Sinne von be-wirken«.

Der Chiemgauer zielt darauf ab, mit der Regionalwährung regionale Kreisläufe anzuregen und das soziale Umfeld in den Städten und Dörfern zu fördern. Deshalb sieht man in der Studie viele interessante Aspekte und Fragestellungen. Was macht klimaschonendes Handeln aus? Was kann jeder einzelne in seinem Lebensumfeld konkret tun? Was bringt jemanden dazu, sein Handeln eventuell umzustellen? Sind es rein ökonomische Motive, der Spaßfaktor oder Zeitgewinn, die Bewusstseins- und damit Handlungsveränderungen herbeiführen. Ein Beispiel hierzu ist, dass die regionale Produktion und Vermarktung kurze Transportwege, Einkaufs- und Arbeitswege zur Folge hat und sich damit günstig auf die Klimabilanz auswirken könnte.


Das Gesprächsergebnis: Von Seiten der Technischen Universität München wird ein Konzept für einen Modellversuch mit Verbrauchergruppen als Entscheidungsgrundlage ausgearbeitet. Aufgrund dieser Basis kann dann die Entscheidung über ein gemeinsames Projekt in Zusammenarbeit zwischen der Klima-Werkstatt der TU München und des Chiemgauer e. V. gefunden werden.