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Förderung an Inzeller Vereine schnellt hoch

Inzell. Über 30 Chiemgauer-Mitglieder und Interessierte trafen sich im Gasthaus »Boden« zur Auszahlung der im letzten Jahr von den Vereinen erarbeiteten Förderungen.

 

Schon bei der Begrüßung veranschaulichte das schöne Beispiel des Musikschul-Fördervereins die Funktion des Chiemgauer. Die Vereine, die sich über den Chiemgauer fördern lassen und aktiv Werbung dabei für einheimische Unternehmen machen, steigern ihre Fördersumme. Denn, je mehr Umsatz ein Verein anregt, umso mehr Förderung erhält er. Im letzten Jahr wurde mit dem Chiemgauer in Inzell ein Erst-Umsatz von 40.000 € von den Vereinen und ihren Mitgliedern gemacht.

Freude über Chiemgauer-Förderung

Inzell. Über 30 Chiemgauer-Mitglieder und Interessierte trafen sich im Gasthaus »Boden« zur Auszahlung der im letzten Jahr von den Vereinen erarbeiteten Förderungen.

Schon bei der Begrüßung veranschaulichte das schöne Beispiel des Musikschul-Fördervereins die Funktion des Chiemgauer. Die Vereine, die sich über den Chiemgauer fördern lassen und aktiv Werbung dabei für einheimische Unternehmen machen, steigern ihre Fördersumme. Denn, je mehr Umsatz ein Verein anregt, umso mehr Förderung erhält er. Im letzten Jahr wurde mit demb Chiemgauer in Inzell ein Erst-Umsatz von 40.000 € von den Vereinen und ihren Mitgliedern gemacht.

Diese Fördermöglichkeit ist seit dem 1. Januar noch einmal interessanter geworden, da die St.-Leonhards-Quelle die ohnehin erwirtschafteten 3% des Erst-Umsatzes auf 6% verdoppelt! Wer also als Verbraucher Chiemgauer eintauscht, »erarbeitet« für seinen Verein 6% Förderung. Ein sozialer Rabatt, den jeder Unternehmer umgehen kann, wenn er es schafft, die eingenommenen Chiemgauer wieder weiterzugeben. Auf diese Weise schließen sich regionale Kreisläufe.

Chiemgauer als »Wirtschaftsankurbler«

Das ist ein Grund, warum jeder Chiemgauer drei bis vier Mal häufiger weitergegeben wird als der Euro. Der zweite Grund für einen erhöhten Umlauf und dadurch vermehrten Umsatz ist der sogenannte »Umlaufimpuls«.

Die »Klebemarken« auf den Gutscheinen, deren Bezahlung natürlich jeder vermeiden will, bringen die vermehrte Weitergabe der Gutscheine.

Das schlummernde Potential dieser »Wirtschaftsankurbelung« wird natürlich umso besser greifen, je leichter jeder Nutzer die Chiemgauer wieder ausgeben kann. Sprich je mehr Firmen verschiedenster Branchen beim Chiemgauer mitmachen.

Von 200 auf 1.100 Chiemgauer hochgeschnellt


Dass das System funktioniert, konnte man bei der abschließenden Spendenauszahlung sehen. Waren es vor einem Jahr noch 200 € (Chiemgauer) Vereinsförderung, so wurden an diesem Abend mehr als 1.100 Chiemgauer aus der 3%-Förderung ausbezahlt. Diese Förderung wird von denjenigen Unternehmern bezahlt, die Chiemgauer wieder in Euro zurücktauschen.

Da auch der Erlös aus den Klebemarken (»Umlaufimpuls«) zu 100% an die Vereine geht, konnten zusätzlich noch 145 Chiemgauer an die Vereine verteilt werden. Auch bei dieser Verteilung bekommen die Vereine ihren Anteil je nach Werbe-Aktivität. Dies stellt ein zusätzlicher Lohn für jeden Verein dar, wenn Mitglieder und Vereinsfreunde den Verein auf der Regiocard hinterlegen. Dann erhält der Wunschverein von den Chiemgauer-Unternehmen die entsprechende Förderung am Jahresende. Somit kommt es zu einer schönen Kooperation zwischen Vereinen und einheimischen Unternehmen.

Wer ist wer?

hintere Reihe: Peter Eicher (Metzgerei Eicher); Hans-Georg Strasser (Optik Strasser), Gerhard Schmied (Gold Schmied), Alex Jäger (Frau Wolles Naturhaus und Vertretung Regionalbüro Traunstein), Konrad Kirmse (Elektro Kirmse), Georg Spannring (Spannring Holz und Förderverein Musikschule); Ursula Pastötter (Forsthaus Adlgaß)

vordere Reihe:
Elisabeth Koch, (Naturheilpraxis); Heidrun Schub (Kath. Kindergarten), Ulrike Lackner, (Förderverein Volksschule), Gertraud Bauer (Änderungsschneiderei Bauer und Trachtenverein d´Falkastoaner), Evelyn Schmauss (Förderverein Gemeindebücherei)