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Vernetzungstreffen in Benediktbeuern

Benediktbeuren. Über 100 Teilnehmer ließen das Vernetzungstreffen des Regiogeldverbands vom 26. bis 28. Oktober 2007 in Benediktbeuern zu einem kleinen Kongress werden.

 

Zahlreiche neue Initiativen wurden begrüßt, unter anderem aus Südtirol. Alle Teilnehmer lobten am Ende das gute und stärkende Miteinander. In dieser Gemeinschaft sei tatsächlich so etwas wie eine neue Gesellschaft erfahrbar.

Benediktbeuren. Über 100 Teilnehmer ließen das Vernetzungstreffen des Regiogeldverbands vom 26. bis 28. Oktober 2007 in Benediktbeuern zu einem kleinen Kongress werden.

Zahlreiche neue Initiativen wurden begrüßt, unter anderem aus Südtirol. Alle Teilnehmer lobten am Ende das gute und stärkende Miteinander. In dieser Gemeinschaft sei tatsächlich so etwas wie eine neue Gesellschaft erfahrbar.

Das wird deutlich an der zunehmenden regionalen Kooperation von Mitgliedsinitiativen, aber auch am neuen Internetauftritt des Verbands.

Service der Regios eG

Etablierte Initiativen berichteten über ihre organisatorisch-finanzielle Weiterentwicklung zu Genossenschaften und zunehmende Kooperation untereinander. Die REGIOS e.G. im Chiemgau wird beispielsweise ab 2008 den Betrieb von Regiogeld-Girokonten auch für andere eurogedeckte Mitglieds-Initiativen des Verbands anbieten.

Gemeinwohlorientierung im Vordergrund

Die zunehmende Verbreitung des Regiogeldes nutzten die Initiativen zur Schärfung ihres gemeinwohlorientierten Profils. So verabschiedete die Mitgliederversammlung eine neue Formulierung des gemeinsamen Qualitätskriteriums »Zusammenarbeit«, das ein abgestuftes Konfliktmanagement vorsieht. Als nächstes soll das Qualitätskriterium »Neutralität im Austausch« und damit die Relevanz des Umlaufimpulses regionaler Währungen thematisiert werden.

Motivierte Initiativen

In 16 Open-Space-Workshops tauschten sich die motivierten Teilnehmer über Software-Entwicklungen, energiegedeckte Regios zur Rentenvorsorge, die Vorbereitung der Initiativen auf größere Krisen der Finanzmärkte, Kunst und Regiogeld sowie eine Demokratisierung des Verbandshaushalts aus.

Die Mitgliederversammlung des Regiogeld e.V. entschied, dass ab 2008 Verbandsmitglieder einen Teil ihrer Verbandsbeiträge testweise von ihnen gewünschten Projekten zuweisen und so direkt auf die Arbeit des Verbandes Einfluss nehmen können sollen. Auch soll eine Stiftungsgründung zur Förderung der Mitgliedsinitiativen geprüft werden. Das nächste Verbandstreffen ist für den 18. bis 20. April 2008 in Kooperation mit der Sozialwissenschaftlichen Gesellschaft im Rahmen einer wissenschaftlichen Tagung geplant, auf der auch eine Diskussion mit dem Regiogeld-Kritiker Prof. Rösl weiter geführt werden soll.