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Kurs »Nachhaltige Entwicklung ländlicher Raum«

München. »Ich möchte konkret etwas für meine private Zukunft tun. Ich möchte lernen, wie ich einen Beitrag zur gesellschaftlichen Veränderung im Sinne eines Mehr an Regionalität und Nachhaltigkeit leisten kann.« Wer solche Wünsche hegt, kann sich für die Zusatzqualifikation »Nachhaltige Entwicklung ländlicher Raum« entscheiden. Die Zusatzqualifikation startet im März 2011; Anmeldeschluss ist der 15. Januar. Voraussetzung für die Einschreibung sind eine Hochschulzugangsberechtigung sowie einjährige Berufserfahrung. Damit können Berufstätige ein Hochschulzertifikat erwerben, ohne ein Erststudium vorweisen zu müssen.

München. »Ich möchte konkret etwas für meine private Zukunft tun. Ich möchte lernen, wie ich einen Beitrag zur gesellschaftlichen Veränderung im Sinne eines Mehr an Regionalität und Nachhaltigkeit leisten kann.«

 

Wer solche Wünsche hegt, kann sich für die Zusatzqualifikation »Nachhaltige Entwicklung ländlicher Raum« entscheiden. Die Zusatzqualifikation startet im März 2011; Anmeldeschluss ist der 15. Januar. Voraussetzung für die Einschreibung sind eine Hochschulzugangsberechtigung sowie einjährige Berufserfahrung. Damit können Berufstätige ein Hochschulzertifikat erwerben, ohne ein Erststudium vorweisen zu müssen.

 

Kosten, Finanzierung und Partner

Der Kurs kostet 3.000 Euro. Er kann im Rahmen der 500-Euro-Bildungsprämie gefördert werden. Bei einem dokumentierten Beratungsgespräch bis zum 31. Dezember kann der Förderantrag unter Umständen zwei Mal gestellt werden, so dass eine Förderung in Höhe von 1.000 Euro möglich ist. Außerdem besteht grundsätzlich die Option, einen Teil der Kursgebühren über einen Mikrokredit in Zusammenarbeit mit der Regios eG zu finanzieren.

Der Zertifikatskurs wird von folgenden Kooperationspartnern getragen:

 

 

Inhalte

Das Programm vermittelt Kompetenzen in den zukunftsträchtigen Bereichen Nachhaltigkeit, Regionalentwicklung und Agenda21. Der Kurs zielt zwar auf die speziellen Belange der grenzüberschreitenden Alpenregionen, doch eine überregionale Teilnahme ist ebenfalls sinnvoll, wie die Kursverantwortlichen betonen. Denn die Vermittlung des erforderlichen wissenschaftlichen Unterbaus werde verbunden mit Fertigkeiten, die dem Erhalt lebendiger Strukturen und einer zukunftsfähigen Entwicklung der Städte und Dörfer dienen.

 

Das didaktische Konzept sieht eine »lebendige Form des Lernens« vor. Die Teilnehmer sollen sich in einem produktiven Dialog im Spannungsfeld von Theorie und Praxis das wissenschaftliche Fundament für ein späteres Engagement in der Regionalentwicklung aneignen. Kennengelernt werden bereits erprobte und erfolgreiche Lösungsansätze. Dazu findet auch ein reger Austausch mit Leitfiguren aus Wirtschaft, Politik, Initiativen und Wissenschaft statt.

 

Auch soll es an praktischer Umsetzung nicht mangeln. So werden die Teilnehmer des Zertifikatskurses eigene Projekte realisieren, Konzepte erarbeiten, Ideen professionalisieren und umsetzen. Letztlich mündet die Ausbildung in eine betreute Facharbeit. Darin liegen besondere Chancen für die persönliche Entwicklung der Teilnehmer aber auch für deren Projektpartner in den vier Fachmodulen des Zertifikatskurses:

 

  1. Energieautarke Gemeinde
  2. Genossenschaften für nachhaltige Entwicklung
  3. Geld für nachhaltige Entwicklung
  4. Organisation ländlicher Infrastruktur.

 

Das Lernen und Studieren findet in kleinen, heterogen zusammengesetzten Gruppen von 12 bis 15 Personen statt.

Zielgruppen

Mit dem Zertifikatskurs möchten die Organisatoren der Ausbildung besonders folgende Personenkreise ansprechen:

 

  • Studenten
  • Multiplikatoren gelebter Nachhaltigkeit aus Initiativen
  • Vereine, Verbände, Personen aus Politik, Kirche und Wirtschaft
  • Berufstätige in Kommunalverwaltungen mit oder ohne Erststudium
  • Selbstständige, Handwerksmeister bzw. deren Lebenspartner
  • Regionalentwickler
  • Regiogeld-Initiativen und Tauschring-Initiativen
  • Bürgerschaftlich bzw. ehrenamtliche engagierte Menschen, die sich einen Zuwachs an Professionalität wünschen
  • Inhabergeführte, kleine und mittelständische Unternehmen (KMU)
  • An Regionalität und Nachhaltigkeit orientierte Unternehmen.

 

Weitere Informationen und einen Ansprechpartner finden Sie auf der Internetseite des Büros für nachhaltige Entwicklung.