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Alternativer Nobelpreisträger Scheer kommt nach Inzell

Inzell. Am Samstag, 23. Januar, findet die gemeinsame Verbraucherstudie der Klima-Werkstatt der Technischen Universität München und des Chiemgauer mit einer groß angelegten Veranstaltung einen eindrucksvollen Abschluss. Gegenstand der Verbraucherstudie war zu klären, welche Handlungsmöglichkeiten ein Verbraucher im regionalen Rahmen hat, um sein Verhalten klimafreundlicher auszurichten.

Ab 16 Uhr kann man sich im Hotel »Bayerischer Hof« eine Ausstellung zum Thema ansehen. Um 16.30 Uhr eröffnet Erster Bürgermeister Martin Hobmaier die Abschlussveranstaltung und die Klima-Werkstatt stellt sich kurz vor. Im Anschluss informiert Julia Knechtel über die Verbrauchergruppe Inzell und die Ergebnisse, die erzielt wurden.

Der Genossenschaftsgedanke und Regiogeld stehen neben der Finanzkrise im Mittelpunkt des Vortrags von Franz Galler um 17.15 Uhr. Galler ist Chef der Sozialgenossenschaft RegioStar eG, die im Berchtesgadener Land mit einem Mix aus Regiogeld (Sterntaler), speziellen lokalen Projekten (Dorfladen, Sonnengarten) sowie eines Tauschringes das Zusammenleben vor Ort stärken will.

Nach einer Pause präsentiert Wolfgang Wimmer das Ökomodell Achental und als fulminanten Abschluss spricht der alternative Nobelpreisträger Hermann Scheer über das Thema »Die Zukunft gehört den Erneubaren Energien!« Scheer erhielt 1999 den alternativen Nobelpreis für sein Engagement für Solarenergie.

Das kulturelle Rahmenprogramm bildet die Kachelstoaner Tanzlmusi sowie Nobert Kober von der Erzählwerkstatt.