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Was hat das Brummi-Problemmit dem Chiemgauer zu tun?

München. Am Sonntag, 7. Juni berichtet um 21.45 Uhr das Bayerische Fernsehen in seiner Sendung »Faszination Wissen« auch über den Chiemgauer. Dieses Mal unter einer ganz anderen Fragestellung. Was kann eine Regionalwährung wie der Chiemgauer zur Stauvermeidung auf Deutschlands Straßen beitragen? Die Sendung zeigt intelligente Konzepte als mögliche Antworten. Eines davon ist eng mit dem verknüpft, was man unter dem Begriff »Regionalität« versteht.

Ein Fernsehteam besucht einen »Häuslebauer«, der viele seine Handwerkerrechnungen mit Chiemgauer bezahlt und auf regional erzeugte Produkte setzt. Soweit wir erfahren konnten, dauert die »Chiemgauer-Szene« rund drei Minuten.

Inhalt der Sendung ist das allgemeine Verkehrschaos, wie wir es auf der A8 kennen. Im Pressetext zur Sendung heißt es: »Bürger und Politiker fordern darum den Bau neuer Straßen und die Verlagerung des Güterverkehrs auf die Schiene. Den Verkehrskollaps werden beide Maßnahmen aber nicht abwenden. Straßenbau wird immer teuerer und das Transportwesen benötigt heute schon fast fünf Prozent der Fläche Deutschlands.

Das ist viel mehr als in jedem anderen Land Europas. In Österreich sind es 0,8 Prozent. Darum scheitert der Straßenbau auch oft an den Protesten der Bürger. Sie wollen nicht noch mehr Natur dem Straßenbau opfern. Die Verlagerung des Güterverkehrs auf die Schiene scheitert am Schienennetz. Es ist jetzt schon an der Kapazitätsgrenze.

Was also tun? Gibt es überhaupt Mittel gegen die LKW-Flut? Wissenschaftler haben intelligente, neue Konzepte vorgelegt. Die Umsetzung lässt noch auf sich warten. Dabei drängt die Zeit: Zehn Jahre sind nicht viel, um den Güterverkehr zu revolutionieren.«