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Regionale Bettgeschichten im Bayerischen Fernsehen

Drehaufnahmen in Wolle's NATUR-HAUS

 

Traunstein. Regionale Bettwarenherstellung? Gibt es das? Was ist das? Wer das wissen will, sollte am kommenden Donnerstag, 17. November, um 19 Uhr auf die Einschalttaste Fernbedienung und dann auf die Taste für das Bayerische Fernsehen drücken. Die Sendung »La Vita« berichtet über »Frau Wolle's NATUR-HAUS«.

Dabei geht es um Bettgeschichten. Will sagen um altes Holz, um Schafwolldecken und Wünschelrut

Wolle oder Daunen?

Was macht das Bett besonders kuschelig? Eine Möglichkeit ist ein menschliches Gegenüber oder das geliebte Stofftier. Eine andere hingegen schlicht dies: Die richtige Zudecke! Alexander Jäger und seine Frau Maria Elisabeth haben im Herzen Traunsteins ein Spezialgeschäft und schon manchem zu süßen Träumen verholfen. Natürlich finden sich gute, alten Daunendecken. Aber ebenso Schafwolldecken. Denn darauf schwört das Ehepaar. Im Gegensatz zu Daunen kann Schafwolle sehr gut Feuchtigkeit aufnehmen. Außerdem ist das Wollfett antibakteriell. Ursprünglich haben sich die Menschen alle mit Wolle gewärmt. Daunen sind lediglich eine luxuriöse Mode-Erscheinung, die bis in unsere Jahre reicht. Die Jägers füllen ihre Betten mit Wollfließ – und zwar in reiner Handarbeit. Verwendet wird heimische Schafwolle vom Merinoschaf. Die heimische Bergschafwolle ist leider nicht geeignet, da diese selbst durch die Decke hindurch zu kratzig wäre.

Verschiedene Füllungen fürs Kissen

Doch wie kamen die Jägers zum Thema »Bett«? Durch zur Hochzeit geschenkte, dicke Federbetten. Einfach unangenehm. So auch das Gefühl, was die Standortwahl des Betts anging. Sie begannen sich zu informieren und zu experimentieren. Am Ende waren sie Besitzer eines Fachgeschäfts rund um den Schlaf. Eine eigene Schafwoll-Decken-Herstellung begann. Mittlerweile setzen die Jägers  nicht mehr nur auf Schafwolle beim Befüllen ihrer Kissen. Auch Dinkelspelz, Hirsesamen oder Kapoksamen für Extremallergiker kommen in die Hüllen. Oder auch mal Kräuter – für ein besonders duftendes Kissenexemplar.

Schlafen ohne Störfelder

Guter Schlaf hängt nicht alleine am Bett an sich. Vielmehr ist oft dessen Standort entscheidend. Wenigstens sind davon Baubiologen und Wünschelrutengänger überzeugt. Alexander Jäger ist beides. In der Sendung erläutert er, auf was man beim der Standortwahl der Schlafstätte achten sollte. Schlicht soll das Schlafzimmer sein. Ein Raum der Ruhe. Der Kopf sollte nicht Richtung Süden ruhen. Alexander Jäger ist überzeugt: »Es gibt eine Energie-Linie von Süd nach Nord. Überhaupt sind möglichst wenige Störfelder das A und O des guten Schlafs. Also keine Mobiltelefone, Heizdecken oder Radiowecker. Am besten man legt alle Elektrogeräte und Leitungen mit einem Netzfreischalter lahm«.

 

Man muss diese Meinung nicht teilen. Auseinandersetzen sollte man sich indessen mit dem Thema durchaus. Einer bewussten Gesundheitsentscheidung zuliebe.