Bundesverband Regiogeld e. V.
Der Chiemgauer Verein für nachhaltiges Wirtschaften ist Mitglied im überregionalen Verband der Regiogeld-Initiativen, kurz Regiogeld e. V. Fachlich wird an Rechtsfragen, an Theorien und an Hilfsmitteln zur praktischen Umsetzung gearbeitet. Der Verband hat Qualitätskriterien verabschiedet, die gewährleisten, dass die Regio-Initiativen nach demokratischen und gemeinwohlorientierten Spielregeln arbeiten. Der Regiogeld e. V. wurde am 4. Februar 2006 in Traunstein gegründet. Im Vorstand sind Vertreter von startenden und emittierenden Regiogeld-Initiativen. 1. Vorsitzender ist Frank Jansky, der zugleich auch Aufsichtsratsvorsitzender bei der Regios eG ist. Die Geschäftsstelle des Regiogeld e. V. befindet sich in Magdeburg.
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Banken

- Chiemgauer-Tausch in der Bank
Zahlungsvorgänge rund um den Chiemgauer wickeln kooperierende Banken ab. Der erste Kooperationspartner war die GLS-Bank, die sich vor allem im Bereich ethisch-ökologischer Geldanlagen profiliert hat. In der Region Chiemgau arbeiten Waldorfschulen und ökologische Betriebe mit der GLS-Bank zusammen. Für die Regiogeld-Idee ist die GLS-Bank ein Geburtshelfer und verlässlicher überregionaler Partner. Als erste regionale Bank engagierte sich die VR-Bank Rosenheim-Chiemsee für den Chiemgauer. Die Bank bietet den Ausgabestellen-Service in Wasserburg am Inn, Edling, Prien am Chiemsee, Riedering, Brannenburg, Inzell, Raubling, Grassau und Rohrdorf an. Im Landkreis Traunstein erklärte sich als erste Bank die Sparkasse Traunstein-Trostberg bereit, mit dem Chiemgauer zusammen zu arbeiten und bietet für eigene Kunden den Service eines Chiemgauer-Kontos kostenfrei an. Die Raiffeisenbank Trostberg-Traunreut bietet in Trostberg den Service einer Chiemgauer Ausgabestelle sowie Chiemgauer-Konten an. Grundsätzlich können Regiogeld-Girokonten mittlerweile bei ALLEN Genossenschaftsbanken und Sparkassen geführt werden.
Agenda-21-Arbeitskreise
Der Chiemgauer war von Mitte 2003 bis Anfang 2006 Schwerpunktprojekt des Arbeitskreises Wirtschaft der Chiemseeagenda des Abwasser- und Umweltverbandes Chiemsee. Grundlage der Agenda 21 ist das Handlungsprogramm der Konferenz von Rio de Janeiro (1992), bei der sich die internationale Staatengemeinschaft auf das Leitbild einer nachhaltigen und zukunftsfähigen Entwicklung verständigte. Diesem Leitbild liegt die Einsicht zugrunde, dass es wirtschaftlichen Wohlstand in sozialer Verantwortung nicht ohne den Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen geben kann, wenn wir für die nachfolgenden Generationen nicht wichtige Chancen mindern wollen. Der Chiemgauer e. V. arbeitet immer wieder mit Agenda-Arbeitskreisen zusammen, schwerpunktmäßig in Traunstein und am Chiemsee.
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Omnibus für Direkte Demokratie

- Der weiße Omnibus wirbt für Direkte Demokratie
Das weiße Omnibus-Fahrzeug fährt seit 2000 durch ganz Deutschland und informiert die Bürger in zahllosen Gesprächen, Vorträgen und Aktionen über die Idee der Direkten Demokratie. Ziel ist die Einführung des Volksentscheids in Deutschland. Ein weiteres Thema ist die direktdemokratische Gestaltung des Geldes. Von unten kann dem Geld ein neues Wesen eingehaucht werden. Bereits im Jahr 1998 haben Thomas Mayer, Christian Gelleri und Klaus Kopp im Rahmen des Arbeitskreises Geld des Omnibus für Direkte Demokratie am Konzept des Regiogeldes gearbeitet. Der Begriff "Omnibus" bedeutet "für alle, durch alle, mit allen".
www.Omnibus.org
Bündnis für Toleranz und Demokratie
Das Bündnis für Toleranz und Demokratie setzt sich gegen Extremismus in Deutschland ein. Der Chiemgauer e. V. ist in diesem Bündnis Mitglied und leistet mit der Partizipation von Bürgern in die regionale Entwicklung einen Beitrag für mehr Toleranz und Demokratie.
www.buendnis-toleranz.de
EWS Schönau
In Zusammenarbeit mit EWS Schönau bieten wir einen speziellen Ökostrom-Vertrag an. Gefördert werden mit 3% die Aktivitäten des Chiemgauer e. V. Sie unterstützen damit die ideelle Arbeit der Chiemgauer-Initiative.
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